Unternehmensstellungnahmen

Aktuelles zur Haltung von Altro zum Brexit - Sept 2019

Angesichts der Unsicherheit um den Brexit tun wir alles, um mögliche Risiken zu entschärfen. Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs zum Austritt aus der Europäischen Union birgt Herausforderungen, denen sich alle Unternehmen stellen müssen – auch wir. Um die Geschäfte in dieser Zeit kontinuierlich weiterzuführen, haben wir Maßnahmen umgesetzt, den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten – für unsere Geschäftspartner sowie für Altro.

In den vergangenen Monaten haben wir uns gemeinsam mit unseren Kunden und den Partnern in unserer Lieferkette auf den Brexit vorbereitet. Falls es zu einem harten Brexit kommen sollte, haben wir einen Plan entwickelt, der die Lieferkontinuität sichert. Wir arbeiten zudem an einem detaillierten Plan für jeden unserer Produktionsstandorte, um deren Betrieb zu gewährleisten. Er sieht u.a. vor, dass jeder Standort genügend Rohstoffbestände vorrätig hält – eine zusätzliche Absicherung der konstanten Belieferung unserer Kunden.

Um der Unsicherheit rund um den Brexit entgegenzuwirken, ermöglichen unsere Pläne ein hohes Maß an Flexibilität. Da der Austritt aus der EU näher rückt, sind wir uns über die Sorgen unserer Kunden, Lieferanten, Vertreter und Vertriebspartner bewusst. Wir haben daher die möglichen Auswirkungen überprüft hinsichtlich Zollgrenzen, Zöllen, Kosten, Vorlaufzeiten Verwaltungsaufwand sowie zu erwartenden Wechselkursschwankungen. Wir haben unsere Lieferkette überprüft und werden Verfahren und Prozesse rechtzeitig anpassen, um die Brexit-Auswirkungen abzumildern.

Als Unternehmen, das in viele Nicht-EU-Länder weltweit liefert und von dort auch Waren bezieht, ist Altro mit den Anforderungen des internationalen Handels bestens vertraut. Wir vertrauen in die Kompetenz und das Fachwissen unserer Mitbearbeiter und in ihre Kenntnis der Ausfuhrverfahren. Wir werden die durch den Brexit bedingten Veränderungen bewältigen. Darüber hinaus sind viele unserer Spediteure und Agenten „Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte“ (WZB).

Altro wird weiterhin alle Aktualisierungen der britischen Finanzbehörde HMRC aufmerksam verfolgen bezüglich eines harten Brexit. Wir haben zusätzliche Zollschulungen durchgeführt, damit wir gegebenenfalls die Wiedereinführung von Zollerklärungen für Warenbewegungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU handhaben können. Altro geht damit von weiterhin funktionierenden Kundenservices nach dem Brexit aus.

Wir sind uns bewusst, dass individuelle Bedenken und Prioritäten je nach Geschäftstätigkeit unterschiedlich sein können, wobei die Produktverfügbarkeit, die Lieferzeit und die Kosten eindeutig im Zentrum stehen. Daher möchten wir zum offenen Dialog und Informationsaustausch mit Ihrem gewohnten Ansprechpartner bei Altro ermutigen. Wir beantworten gerne jede konkrete Frage oder Nachfrage nach Informationen.